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  Gargonza-Arts  27.01.2013 - 20:00
  Dies ist für viele meiner Freunde und Bekannten keine "news" und längst überfällig hier davon zu berichten oder wenigstens darauf hinzuweisen: Seit 2011 bin ich sehr involviert bei dem Projekt "Gargonza Arts", ja ich habe es ins Leben gerufen - und alle, die hier auf diese Seite schauen, sollten auch weiterklicken zu Gargonza-Arts, um sich über das Projekt zu informieren und womöglich Mitglied im Verein InterArtes zu werden! Ich begrüsse Euch sehr gerne!

  Willkommen!  25.04.2010 - 22:14
  WILLKOMMEN auf meiner Website!

Die CD mit Flötenwerken von Mauricio Kagel ist bei NAXOS erschienen!
Darauf zu hören:
Das Konzert für Flöte und Orchester, (Sinfonia Finlandia Jyväskylä unter Patrick Gallois)
Phantasiestück in beiden Versionen
Pan für Piccolo und Streichquartett
NAXOS Nr.8.572635
Hier get es zu einer ausführlichen Kritik:
Kritik

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Meine drei Berufsteile ('freier' Musiker, Angestellter des WDR-Sinfonieorchesters und Lehrender an der http: Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf) sollen hier alle besprochen werden.

Auch sollen alle die Gelegenheit bekommen, eine "Vision" kennen zu lernen, die mich seit einiger Zeit umtreibt: Gargonza Arts, ein Projekt zur Förderung der Künste und junger hochbegabter Künstler. Der für die Durchführung des Projektes im Januar 2011 gegründete Verein "InterArtes" freut sich immer über neue Mitglieder!
Und so war und ist das Jahr 2011 auch weitestgehend geprägt von der Arbeit für dieses Projekt. Nichtdestotrotz verfolge ich weiterhin meine flötistischen Ziele, im Orchester, als Lehrer und auch als Solist, wenn auch letzteres mit wesentlich eingeschränktem Engagement als bislang.

Das Jahr 2010 war zum einen geprägt von Aufnahmen und Produktionen:
da war im Januar die Aufnahme (für den WDR) von "Tempus Loquendi" von Bernd Alois Zimmermann, eines der Zentralstücke für Flöte solo im 20. Jahrhundert - nur so schwer, dass es sehr selten zur Aufführung kommt - und die Einladung von Harry Vogt vom WDR - Neue Musik - hat mir sehr geschmeichelt, besonders da er nach meinem anfänglichen Zögern und Negieren fast fünf (!) Jahre auf die Produktionstage gewartet hat. Ich bin, wir sind alle sehr gespannt auf das geschnittene Ergebnis der zwei Tage Aufnahmearbeit!
Die Einladung von Patrick Gallois (er diesmal nicht als Flötist sondern als Dirigent) mit ihm die Flötenkonzerte von Mauricio Kagel und Peteris Vasks, die beide für mich geschrieben wurden und das letztere sogar mir gewidmet ist, aufzunehmen und die Zusage des Naxos-Verlages diese Aufnahmen in zwei neue CD's zu verwandeln, hält mich nun sehr in Atem (wahrlich und wirklich!) Patrick lud mich darüber hinaus ein, in einem Konzert seines Orchesters in Jyväskylä, Finnland Jyväskylä_Sinfonia das Kagel-Konzert öffentlich zu präsentieren und damit die Finnland-Premiere des Konzertes zu spielen. termine
Bei den Konzerten folgt natürlich jeweils ein zweiter Teil, im Falle der Kagel-CD ist es eine Zusammenstellung der Werke für Flöte, die er selber mit mir kurz vor seinem Tode 2008 besprach, die Vasks-CD wird mit den Solowerken für Flöte vervollständigt, von denen zweie bisher noch nicht auf Tonträger erschienen sind. Die Kammermusikaufnahmen werden jeweils beim WDR aufgenommen, was für mich das Jahr über Aufnahmen bedeutet.
Das Konzerte-spielen kommt dabei aber nicht zu kurz, wenn es auch naturgemäß weniger ist als in vergangenen Jahren: sogleich nach dem Konzert und den Aufnahmen in Finnland spielte ich am 10.Mai das Flötenkonzert G-Dur KV 313 von W. A .Mozart in Reutlingen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen WPR

Das WDR-Sinfonieorchester Köln des WDR bekommt einen neuen Chefdirigenten: Jukka-Pekka Saraste aus Finnland! Die 12 Jahre mit Semyon Bychkov waren sehr bewegte, abwechslungsreiche Jahre, mit vielen großen Reisen, hochinteressanten Projekten wie Aufnahmen und Produktionen und in den letzten Jahren immer mehr neuen Werken großer und interessanter Komponisten ((wie für mich natürlich die Uraufführung des Flötenkonzertes von Peteris Vasks im Jahr 2009). Nun beginnt eine "neue ära", auf die wir sehr gespannt sind und uns freuen!
Aber zuerst wird es mit Semyon Bychkov noch ein sehr großes Projekt geben: die Europäische Erstaufführung des Werkes "Where The Word Ends" des amerikanischen Komponisten Gunther Schuller. Dieses Werk, uraufgeführt vom Boston Symphony Orchestra unter James Levine, wird vom WDR Sinfonieorchester u.a. bei Bychkovs letztem Abo-Konzert als unser Chefdirigent in Köln und bei den Proms in London aufgeführt.

Dieses Jahr bin ich in besonders vielen interessanten Kommissionen tätig: in der Musikerkommission des DAAD, in der ich schon einige Jahre bin und die ausländischen wie deutschen Studierenden zu Jahresstipendien verhilft, die Studienstiftung des Deutschen Volkes, die hochkarätigen jungen Musikern und Musikerinnen Studienstipendien vergibt sowie die Vorauswahl des ARD-Wettbewerbes: alles spannende und hochinteressante Sitzungen, in denen wir teilweise fantastische Leistungen hören und bewerten dürfen!

Ich würde mich also freuen, von moeglichst Vielen eine Zuschrift auf mfaust at post.com kontakt zu erhalten.



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ältere Nachrichten

Nach diesem Schmaus der alten Musik gab es für mich zwei Wochen der Vorbereitung auf zwei Konzerte, die nicht gegensetzlicher hätten sein koennen: zum einen Mozarts G-Dur-Konzert in Neubrandenburg, an seinem 250.Geburtstag, mit den dortigen Philharmonikern unter ihrem Chef und mitlerweile meinem engen Freund Stefan Malzew,zum anderen die deutsche Erstaufführung von John Corigliano: Pied Piper Fantasy, die Geschichte des Rattenfängers von Hameln, das 2 Tage später in Bochum als Kinderkonzert aufgeführt wurde. In diesem Konzert, geschrieben 1982 für Sir James Galway und in der ganzen Welt aufgeführten Stück, spielt der Solist neben einer recht virtuosen und schwierigen Partie auf der Querfloete zum Abschluss auf der irischen "Tin-Whistle" mit den Kindern, die er dann mit dieser aus dem Saal entführt. (siehe Kritik)

Eine neue Freundschaft, von der ich berichten moechte, ist bei einem Konzert in Reutlingen entstanden: mit den Reutlinger Philharmonikern führte ich im Oktober 05 das Floetenkonzert von Einoujuhani (lies: I know you, honey) Rautavaara statt. Dirigent war Stefan Solyom, zu dem es während der Proben- und Konzerttage zu einer sehr herzlichen Nähe kam. Kritik

Auch traurige Nachrichten muss ich hier veroeffentlichen. Die für uns Floetisten schwerste dieser schwarzen Nachrichten war der Tod des großen Floetisten und Lehrers Karlheinz Zoeller, bei dem ich die Freude hatte studieren zu koennen. Zoeller starb nach langer schwerer Krankheit im August, in den letzten Jahren wunderbar begleitet von seiner zweiten Frau Anna-Luise und seiner neuen Familie. Er hatte das große Glück, in diese Familie hineingeheiratet zu haben, die ihm in seinen späten Jahren noch Kinder und Enkelkinder schenkte, die er sehr liebte und die ihn sehr liebten. Er hat dieses als ein riesen Glück empfunden. Karlheinz Zoeller wurde unter großer Anteilnahme seiner Verwandten, ehemaligen Schüler und Kollegen der Berliner Philharmoniker und Hochschule in Berlin beigesetzt.

Im März 2005 hatte ich drei Konzerten mit den Dortmunder Philharmonikern: Mozart, D-Dur-Konzert. Es war ein sehr schoenes Erlebnis - wer dabei war, als Mitspieler im Orchester oder als Zuhoerer - kann dies bestätigen: die Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Uriel Segal war sehr schoen und produktiv. Für diejenigen, die nachlesen moechten, habe ich die überwältigenden Kritiken in den presse -link gestellt. Viel Spaß beim Lesen!
Wer in dem termine-link etwas blättert, wird auf einen Namen stoßen, der - für meine alten Freunde wohlbekannt - in meiner Jugend eine sehr große Rolle gespielt hat: Alexander Lonquich. Mit Alexander verbindet mich eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit - wenn wir eben dieses 'Spiel' als 'Arbeit' bezeichnen -, die mit ca 15 Jahren begann und hielt, bis Alexander sich auf Dauer in Italien ansiedelte, also ungefähr 10 Jahre lang. In diesen Jahren spielten wir viele Wettbewerbe (besonders Jugend Musiziert 1977, der mit dem Bundespreis gekroent wurde) und Konzerte zusammen und nahmen eine der ersten LPs für die Reihe 'Primavera' des Deutschen Musikrates auf. Nun gab es ein Wiederhoeren: am 10.April 2005 spielten wir auf Einladung des Ehepaares Diels in der Kirche Buschbell in Frechen. Es war ein wundervolles Konzert!
Vorher, im Februar, war ich in einigen Städten Japans mit der Pianistin Harumi Yoshida aufgetreten, mit der ich schon des oefteren dort aufgetreten bin.

Im Oktober ging es weiter mit Mozart G-Dur und C-Dur-Konzerten mit dem Württembergischen Kammerorchester unter Ruben Gazarian und der Harfinistin Silke Aichorn. ( - Nach einer 'Pause', in der ich bis Weihnachten als Solofloetist des WDR Sinfonieorchesters nahezu alle "Dienste" spiele, führte das Gürzenich-Orchester unter ihrem Chef Markus Stenz Das Konzert von Mauricio Kagel auf, eine Zusammenarbeit und ein Konzert, auf das ich besonders stolz bin!


Die "Matinee" im Concertgebow zu Amsterdam - ein spezielles Erlebnis!
Jeder der dabei war, wird mir beipflichten: dieses Konzert werden wir alle so schnell nicht vergessen! Am Donnerstag, also zwei Tage vor dem Konzert, wurde dem Orchester, dem "Radio Symfonie Orkest" Hilversum eroeffnet, dass es "abgewickelt", also aufgeloest werden wird. Der Schock saß tief! So sehr, dass das gesamte Konzert, die auch für das Orchester wichtige "Matinee" in Frage gestellt wurde. Gut, dass die positiven Stimmen überwogen. Es wurde ein Programm zu einem "Protestkonzert" zusammengestellt, bei dem vom ursprünglichen Programm nur noch das Schuller Floetenkonzert übriggeblieben war.
Als eine "Botschaft" an alle Beteiligten spielte ich außerdem zwei "Incantations" von Andre Jolivet: "Pour une communion sereine de l'tre avec le monde" und als Hinweis auf die kommenen Auseinandersetzungen "Pour accueillir les négociateurs - et que l'entrevue soit pacifique."
Von Orchesterseite wurde mir bestätigt, dass diese Aufforderung Jolivets durchaus angekommen sei und ernst genommen werde. Wir sind nun alle gespannt darauf, was weiterhin mit dem Radiosinfonieorchester Hilversum geschieht und die Verantwortlichen die Wichtigkeit dieses Klangkoerpers bewusst werden und sie es nicht wegen der für einen Staatshaushalt doch eher lächerlichen 6,5 Mio Euro Einsparung wirklich schließen!! (nachtr. Bemerkung: das Orchester ist mitlerweile in den anderen Klangkoerpern des "omrup"-Radios Hilversum aufgegangen: dem Philharmonischen- und dem Kammerorchester)

Nun aber hat sich noch etwas Neues ergeben: der Komponist York Hoeller, den ich schon seit langer Zeit bedrängte mir ein Stück zu schreiben, hat nun ein Werk für Solofloete fertiggestellt mit dem Titel "Scan", das er mir widmete. Die Uraufführung dieses neuen Stückes war am 11.März 2004 um 20:00 Uhr in der Berliner Akademie der Künste anlässlich der Vorstellung eines Buches über den Komponisten. Es ist ein 10-minütiges Werk für Floete im Wechsel mit Altfloete, ein sehr 'starkes' Stück Musik.

Schauen Sie mal in den termine-Link: Vielleicht ergibt es sich, dass Sie bei dem einen oder anderen Konzert in der Nähe sind.

Allen an meiner pädagogischen Arbeit Interessierten sei ein Blick auf die Seite der kurse/studium empfohlen. Dort stehen meine Düsseldorfer Unterrichtszeiten, wie die angebotenen Kurse.
Viel Spaß beim surfen!